Monatsarchiv für August 2007

 
 

Baubeginn für weltweit einmalige Solaranlage in Jülich

Michael Müller: Spatenstich für neuen Solarturm

Zum Baubeginn für den Solarturm in Jülich hat der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, den Spaten in die Hand genommen. Das Sonnenkraftwerk soll eine neuartige Form der Nutzung der Sonnenenergie in der Praxis erproben. “Die innovative Technologie, die hier in Jülich demonstriert werden soll, ist einzigartig in der Welt. Entwickelt wird sie zum Einsatz in den sonnenreichen Ländern des Südens”, sagte Müller. “Damit soll der deutsche Vorsprung bei der solarthermischen Stromerzeugung ausgebaut werden.”
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“Der Klimawandel ist eine Zukunftsfrage der Weltwirtschaft”

Bundesumweltminister Gabriel diskutiert mit Vertretern der Wirtschaft über die Chancen und Risiken des Klimawandels

Der Klimawandel gewinnt zunehmend an Einfluss auf die internationalen Finanzmärkte: Einerseits steigen die Marktanteile von Unternehmen, die klimafreundliche Technologien anbieten, andererseits muss die Versicherungsbranche immer größere Schäden regulieren, die durch extreme Wetterereignisse entstehen. Chancen und Risiken des Klimawandels sind das Thema einer Konferenz, die heute auf Einladung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, am Bankenplatz Frankfurt stattfindet. An der Finanzdienstleisterkonferenz nehmen über 150 Vertreter von Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften aus dem In- und Ausland teil.
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Warnung vor neuen Ölbohrungen im Wattenmeer

Wattenmeer für Klimawandel rüsten: Höhere Deiche allein schützen nicht vor steigendem Meeresspiegel

Der WWF fordert, das Wattenmeer besser auf die kommenden Veränderungen durch den Klimawandel vorzubereiten. Es reiche nicht aus, die Deiche an der Nordseeküste immer höher zu bauen und die Küstenlinie mit immer mehr Beton zu befestigen, so der WWF anlässlich der heutigen internationalen Tagung zur Anpassung des Wattenmeeres an den Klimawandel in Wilhelmshaven. Zwar könne man mit diesen Methoden noch eine Weile die Illusion der Sicherheit vor Sturmfluten aufrecht erhalten. Auf Dauer würden so aber immer mehr Wattflächen dauerhaft überflutet und der einzigartige Naturraum an der Nordseeküste zerstört.
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Ökosysteme besser vor Luftschadstoffen schützen

Aktualisiertes „Nationales Programm“ zur Luftreinhaltung veröffentlicht – Ammoniak und Stickoxide besondere Sorgenkinder

Luftschadstoffe belasten unsere Ökosysteme – etwa Wälder und Gewässer - noch immer stark. Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffoxide (NOx) und Ammoniak (NH3) führen zur Versauerung und zu einer unerwünschten Nährstoffzunahme – der so genannten Eutrophierung. Stickstoffoxide und flüchtige organische Verbindungen (NMVOC) verursachen zudem im Sommer das bodennahe Ozon. Diese Belastungen schaden der biologischen Vielfalt und gefährden die menschliche Gesundheit.
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