Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

Atomlager Asse kostet Steuerzahler Milliarden

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Beschluss des Deutschen Bundestages zur Novelle des Atomgesetzes, der Kosten für Betrieb und Schließung des Atommülllagers Asse II in Niedersachen der Allgemeinheit aufbürdet, als „Alarmfall für den Steuerzahlerbund“ bezeichnet. Es sei davon auszugehen, dass ein Großteil der dort gelagerten Abfälle aus Atomkraftwerken stamme.Die Kosten für deren Lagerung seien selbstverständlich von deren Betreibern zu zahlen. Die Sicherung des Atommülls würde nach Schätzungen rund zwei Milliarden Euro kosten.
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Michael Müller eröffnet Messen TerraTec und enertec

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, sieht angesichts der ökologischen Herausforderungen große Chancen für Umwelttechnik und Umweltinnovationen bei der Bewältigung der aktuellen Konjunkturkrise. „Deutschland ist dank innovativer Unternehmen und ambitionierter Umweltpolitik gut aufgestellt.
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Internationale Agentur für Erneuerbare Energien in Bonn gegründet

75 Staaten haben am Montag in Bonn die International Renewable Energy Agency (IRENA) gegründet. Seit 1990 war dieses Projekt von EUROSOLAR immer wieder angestoßen und schließlich von der Bundesregierung auf den Weg gebracht worden. An der Gründungskonferenz nahmen fast 400 Repräsentanten aus 120 Staaten teil, darunter 43 Minister.
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Das digitale Zeitalter braucht eine Effizienzrevolution

Moderne Informations- und Kommunikationstechnik kann Ressourcen einsparen und das Klima schützen: durch eine intelligente Steuerung von Stromnetzen, Autos oder Gebäuden, oder indem Verkehr durch Telearbeit, Telefon- und Videokonferenzen überflüssig wird. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Mit energieeffizienter Technik, die bereits heute verfügbar ist, lassen sich bis 2013 insgesamt 15,3 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.“ Gerade bei Servern und Rechenzentren gibt es große Einsparpotenziale. Werden diese genutzt, kommt das der Umwelt und dem Budget zugute. So könnten die Betreiber von Rechenzentren in den kommenden Jahren insgesamt 3,6 Milliarden Euro an Stromkosten einsparen, wie eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums belegt.
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