Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Auf dem Weg zur hocheffizienten Solarzelle

Nicht nur zur Abwendung der drohenden Klimakatastrophe spielen alternative Energien eine bedeutende Rolle. Standard bei der direkten Gewinnung von elektrischem Strom aus Sonnenlicht ist gegenwärtig die Solarzelle aus Silizium. Das dafür benötigte hochreine Silizium ist jedoch auf dem Weltmarkt sehr teuer. Deshalb setzen Physiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf Dünnschicht-Solarzellen aus dem Halbleitermaterial Cadmium-Tellurid (CdTe), die schon jetzt das größte Potential zur Kostensenkung in der Photovoltaik bieten.
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Atomindustrie und Umweltminister in der Pflicht

Zur Weigerung der Atomwirtschaft, sich an den Kosten für die Schließung des Atomlagers Asse zu beteiligen, erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Jahrelang schickten die großen Energiekonzerne ihren strahlenden Atommüll nach Asse. Jetzt reden sie ihre Verantwortung klein. Sie erklären, von nichts gewusst zu haben und wollen nicht aufkommen für ihre strahlenden Hinterlassenschaften. Der Steuerzahler soll nun die Zechpreller freihalten, die stattdessen lieber in eine Kampagne zur ‚Renaissance der Atomkraft‘ investieren. Dieser Mitnahme-Mentalität der Atomindustrie muss ein Ende gesetzt werden. Die tatsächlichen Kosten der Atomkraft müssen endlich beziffert und die Atomindustrie muss an den Kosten der Sanierung von Asse angemessen beteiligt werden.
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Bundesumweltministerium fördert Kompetenzaufbau für eine nachhaltige Energieversorgung

Mit dem Projekt “Transfer Renewable Energy and Efficiency (TREE)” fördert das Bundesumweltministerium den Wissenstransfer zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller sagte bei der Präsentation des Projektes heute in Berlin: “Der Bedarf an Wissensvermittlung und Austausch ist riesig. Die Unterstützung des Kompetenzaufbaus ist das Schlüsselelement für eine nachhaltige Entwicklung und den globalen Klimaschutz”.
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Solarbotschafter auf dem ExtremWetterKongress 2009

Zum vierten ExtremWetterKongress vom 19. bis 21. Februar lädt das Institut für Wetter- und Klimaforschung dieses Jahr nach Bremerhaven. Im Rahmen des vielseitigen Vortragsprogramms diskutieren auch die Sharp Solarbotschafter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther über Klimaveränderungen und die Möglichkeiten, mit Hilfe von Photovoltaik das Klima zu schützen.

Es sind stürmische Zeiten, nicht nur im übertragenen Sinne - weltweit nehmen extreme Wetterereignisse zu. Der ExtremWetterKongress präsentiert als größter Europäischer Kongress zu diesem Thema Experten sowie Vertreter aus Wissenschaft, Medien und Politik, um mit einem breiten Publikum über Ursachen, Folgen und Hintergründe der Klimaveränderung zu diskutieren. Sharp unterstützt den Kongress unter anderem mit den prominenten Solarbotschaftern Rosi Mittermaier und Christian Neureuther.

Mit einer Podiumsdiskussion und der offiziellen Pressekonferenz am Eröffnungstag nimmt das erfolgreiche Sportlerpaar gleich an zwei Programmpunkten des ExtremWetterKongresses teil. „Die globale Erderwärmung aufzuhalten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Zeit“, so Christian Neureuther. „Dabei geht es vor allen Dingen um ein Umdenken in der Energiepolitik – es gibt keine Alternative zu erneuerbaren Energien. Photovoltaik ist eine der besten Möglichkeiten, das Klima zu schützen. Wir wollen das Bewusstsein dafür schärfen und die Nutzung von Solarstrom weiter vorantreiben.“ Rosi Mittermaier ergänzt: „Als Betreiber von mehreren Photovoltaikanlagen stehen wir zu hundert Prozent hinter dieser umweltfreundlichen Art der Stromerzeugung. Sharp ist einer der weltweit führenden Hersteller von Solarprodukten und ein idealer Partner für unser Umweltengagement.“
Daneben ist Sharp auch mit einem Vortrag über ein solares Großprojekt auf dem Kongress vertreten. Kenichi Takahashi, Marketing Division Manager von Sharp Energy Solution Europe (SESE), stellt Sharps Industriekomplex des 21. Jahrhunderts im japanischen Sakai vor. Hier entsteht die weltweit erste Gigawatt Solarzellenfabrik, in der ab 2010 sowohl Dünnschichtsolarmodule als auch LCD Panels synergetisch produziert werden. Sharp unterstützt mit der Errichtung einer 28 Megawatt Solaranlage auf den Fabrikdächern und dem benachbarten Gelände die Stadt Sakai in ihren Plänen, eine Metropole mit geringem CO2-Ausstoß zu werden. „Mit hoher Innovationskraft und großen Investitionen setzt Sharp hier ein deutliches Zeichen für Photovoltaik als Zukunftsenergie. Dieses Großprojekt wird auch über die Grenzen Japans hinaus als Vorbild fungieren und zeigen, wie ein Großwirtschaftsraum nachhaltig entwickelt werden kann“, so Kenichi Takahashi.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz haben seit langem einen hohen Stellenwert bei den Unternehmensaktivitäten von Sharp. Das Unternehmen sorgt mit seinem Umweltmanagement für Umweltschutz auf weltweit gleich hohem Niveau. Der Geschäftsbereich Solar ist bei Sharp fest in die Umweltstrategie des Unternehmens eingebunden: Auf dem Weg zur „Environmentally Advanced Company“ hat Sharp Umweltschutz und Nachhaltigkeit fest in den Unternehmenszielen verankert. Die Super Green Strategy umfasst die Herstellung von Energie sparenden und Energie erzeugenden Produkten in ökologisch fortschrittlichen Fabriken sowie ein verantwortungsbewusstes Recycling. Ziel ist die deutliche Reduktion von CO²-Emissionen der Produkte und der Betriebsabläufe. Dazu hat Sharp weltweit geltende Umweltstandards für alle Fabriken und Produkte festgelegt, die kontinuierlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Als Solarpionier kann Sharp auf 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken. Kristalline Photovoltaikmodule, Dünnschichtsolarmodule, Lichtkonzentratoren – Sharp hat entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich Einsatzgebiet und Einbausituation mehr Solartechnologien im Produktportfolio als jeder andere Hersteller. Solarmodule für den Europäischen Markt fertigt das Unternehmen im walisischen Wrexham, UK. Bis heute produzierte Sharp mehr als zwei Gigawatt Solarzellen und ist damit der weltweit größte Photovoltaikhersteller.

Weitere Informationen zum Extremwetterkongress, zum Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.extremwetterkongress.de

Quelle: Sharp