Monatsarchiv für März 2009

 
 

Westantarktis war in Warmzeiten eisfrei

Die Eiskappe der Westantarktis ist vor drei bis fünf Millionen Jahren offenbar wiederholt vollständig abgeschmolzen. Wie die Fachzeitschrift nature in ihrer neuesten Ausgabe (Vol. 458) berichtet, sind diese regelmäßigen Abschmelzphasen durch die Veränderungen der Neigung der Erdachse in Zeiten erhöhter CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre ausgelöst worden. Dies ergab die Analyse eines Sedimentkerns, der 2006 im Rahmen des internationalen Bohrprojekts ANDRILL (ANtarctic geological DRILLing) mit deutscher Beteiligung unter dem antarktischen Ross-Schelfeis gebohrt wurde.

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Effizienzgesetz mit Fonds zur Förderung sparsamer Geräte muss kommen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung vor einem Scheitern des Energieeffizienzgesetzes gewarnt. Sollte ein wirksames Effizienzgesetz nicht zustande kommen, werde eine entscheidende Möglichkeit zur Senkung des Energieverbrauchs verschenkt. Wegen der steigenden Strompreise hätten die Verbraucher dann mit entsprechend höheren Kosten zu rechnen.
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Experten schätzen Anfälligkeit des Klimasystems ein

Nach Einschätzung von Klimaforschern in einer aktuellen Expertenbefragung werden bei ungebremster globaler Erwärmung mit mehr als fünfzig Prozent Wahrscheinlichkeit folgenschwere Veränderungen auf globaler Ebene eintreten. Steigt die globale Durchschnittstemperatur um mehr als vier Grad Celsius, könnten bis zum Jahr 2200 ein oder mehrere Bestandteile des Klimasystems in einen neuen Grundzustand übergehen. Zwar schätzen die Wissenschaftler die Anfälligkeit dieser Bestandteile unterschiedlich ein und es ist ungewiss, wie stark die globale Durchschnittstemperatur weiter ansteigt. Diese Unsicherheit bedeutet jedoch nicht, dass Ereignisse mit weit reichenden Auswirkungen unwahrscheinlich sind, berichten die Autoren der Studie im Wissenschaftsmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences”.
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„Ökostrom mit Umweltnutzen“

Am 28. April 2009 veranstaltet der Grüner Strom Label e.V. (GSL) in Bonn das Seminar “Ökostrom mit Umweltnutzen”. Das Seminar richtet sich in erster Linie an Kommunalvertreter und Stromanbieter. Es informiert über die Kriterien und die Konzeption von glaubwürdigen Ökostromprodukten, die nachweislich einen zusätzlichen Umweltnutzen bewirken.
Die Nachfrage nach „sauberem Strom“ steigt unaufhörlich. Mehr als 1,5 Millionen Haushalte und einige Kommunen und Betriebe beziehen in Deutschland mittlerweile Ökostrom. Angesichts des ungebrochenen Wechselwillens der Verbraucher ist das Potenzial für weitere Zuwächse immens. Privatkunden wie Unternehmen gehen davon aus, mit ihrem Wechsel zu Ökostrom einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten.
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